Unter dem Begriff Schulprofil lässt sich die Gesamtwahrnehmung
unserer Schule mit all ihren Besonderheiten, ihren typischen Ausprägungen
und der daraus resultierenden Unverwechselbarkeit definieren. Zum einen
wird dieses Profil geprägt von der Qualität des Unterrichts,
der an ihr stattfindet, vom Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und
der Schülerinnen und Schüler, dem Umgangs miteinander, bestehenden
Traditionen und der Außenwirkung, die all diese Faktoren auf das
Gesamtbild der Schule und ihren Ruf in der Öffentlichkeit und ihrem
Umfeld ausüben.
Zum anderen gehören auch sämtliche unterrichtlichen und außerunterrichtlichen
Aktivitäten, die das Schulleben entscheidend mitprägen und
„Teil eines mehr oder weniger organischen Wachstumsprozesses"
sind, dazu.
Die alljährlichen Ergebnisse der Abschlussprüfungen in Klasse
10 und ab diesem Schuljahr 2006 auch die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten
in den Klassenstufen 6 und 8, die verschiedensten Zeitungsartikel, die
über die diversen Aktivitäten der Schule berichten, der Informationsdienst
zu Beginn des Schuljahres – all dies sind Bestandteile einer Bestandsaufnahme,
d.h. zeitnah erstellte Dokumentationen der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen
Unternehmungen. Sie spiegeln die Veranstaltungen, Feste und Feiern,
die Teilnahme an nationalen Wettbewerben wie „Jugend trainiert
für Olympia“, den Schüleraustausch und viele andere
Unternehmungen, die an der Schule stattfinden, wider.
Der Zweck ist, den Ist-Zustand der regelmäßigen und verlässlichen
Angebote innerhalb dieses Profils zu erfassen und in einer möglichst
umfassenden Gesamtschau zusammenzustellen.
Daraus lassen sich dann die wesentlichen Eigenschaften, die unsere Schule
kennzeichnen, ablesen und so ein Teil ihrer Stärken - und gleichermaßen
ihrer Schwächen - erkennen. Diese Aufstellung soll des Weiteren
allen an der Schule Beteiligten, d.h. Lehrern, Eltern und Schülern,
die Fülle des gegenwärtigen Angebots transparent machen. Ebenso
soll so manch bewährte schulische Einrichtung, die im Laufe der
Jahre institutionalisiert wurde und deshalb mittlerweile als selbstverständlich
erachtet wird, neu ins Bewusstsein gerückt werden.
Davon ausgehend gilt es dann zu reflektieren, wie im Sinne der Weiterentwicklung
unserer Realschule einzelne Aspekte weiter verstärkt werden können
oder wo eventuell zukünftig Bedarf für zusätzliche Projekte
besteht, um das bestehende Schulprofil weiter auszubauen und schärfer
zu akzentuieren.
Daneben kann die Erfassung und Analyse des Ist-Zustandes Klarheit verschaffen
im Hinblick auf das weitere Erarbeiten eines Leitbilds und Schulprogramms.
Es soll und kann aber auch den Schülerinnen und Schülern sowie
deren Eltern, gleichermaßen den Lehrerinnen und Lehrern, Orientierung
geben welche Angebote im Laufe der Realschulzeit an der Matern-Feuerbacher-Realschule
bestehen und dass Verlässlichkeit keine einseitige Angelegenheit
sein kann. D.h. die Bausteine sollen unsere Schülerinnen und Schüler
auf dem Weg zu eigenständigen und selbstbewussten Personen unterstützen
und daher gehen wir prinzipiell von einer Teilnahme bei den verschiedenen
Angeboten aus. |
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