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Übersicht:
1. Mündliche Prüfung „Europäische Kommunikationsfähigkeit
– EuroKom“
1.1 Ziel der EuroKom-Prüfung
1.2 Durchführung der EuroKom-Prüfung
2. Prüfungsinhalte
2.1 Präsentation des Schwerpunktthemas
2.2 Hörverstehen
2.3 Kommunikative und situative Aufgabenformen
3. Bewertung
3.1 Gewichtung der EuroKom-Prüfung
3.2 Bewertung der Leistung in der EuroKom-Prüfung
3.3 Kriterienkatalog für die EuroKom-Prüfung
Anlage: Bewertungsbogen EuroKom
1. Mündliche Prüfung „Europäische
Kommunikationsfähigkeit - EuroKom“
1.1 Ziel der EuroKom-Prüfung
In dieser mündlichen Prüfung sollen die Schülerinnen
und Schüler ihre
kommunikative Kompetenz situations-, anwendungs- und partnerbezogen
nachweisen. Sie zeigen, dass sie in der Lage sind, persönliche
Begegnungen
sprachlich zu gestalten, auf Sprache zu reagieren, Inhalte weiterzugeben,
Ergebnisse zu präsentieren, Sachverhalte und Standpunkte
zu diskutieren.
1.2 Durchführung der EuroKom-Prüfung
- Die EuroKom-Prüfung wird während des ersten Halbjahres
der 10. Klasse
durchgeführt, kann außerhalb der stundenplanmäßigen
Unterrichtszeit terminiert
werden und findet aus Gründen der Gleichbehandlung in einem
Zeitraum von
höchstens 2 Wochen statt.
- Sie umfasst verpflichtend die drei Teile:
• Präsentation des Schwerpunktthemas
• Hörverstehen
• kommunikative und situative Aufgabenformen
- Eine Reihenfolge ist nicht festgelegt, der zeitliche Rahmen
umfasst etwa 15 Minuten.
- Die Prüfung kann auch als Tandemprüfung stattfinden.
- Bei einer Tandemprüfung beträgt die Prüfungszeit
etwa 30 Minuten. Eine
individuelle Leistungsfeststellung muss erfolgen.
- Die Fachlehrkraft legt jeweils mit den Schülerinnen und
Schülern fest, ob die EuroKom-Prüfung als
Einzel- oder als Tandemprüfung durchgeführt wird.
- Die EuroKom-Prüfung findet zusammen mit einer zweiten Fachlehrkraft
statt.
- Ein Protokoll der EuroKom-Prüfung, das bei der Schule verbleibt,
wird angefertigt.
- Im Anschluss an die EuroKom-Prüfung setzen die beteiligten
Lehrkräfte die Note der EuroKom-Prüfung
fest und dokumentieren sie auf dem Bewertungsbogen
EuroKom (Anlage).
- Die Note wird der Schülerin / dem Schüler bekannt
gegeben.
Empfehlungen
• für organisatorische Vorbereitungen, Prüfung
und Notenfindung 25 Minuten
pro Schülerin/Schüler einplanen
• an einem Tag nicht mehr als 10 - 12 Schülerinnen
und Schüler prüfen
• den Zeitraum für die Durchführung von EuroKom
frühzeitig festlegen und das gesamte Kollegium
über EuroKom informieren
2. Prüfungsinhalte
2.1 Präsentation des Schwerpunktthemas
Ziele
Bei der Präsentation des Schwerpunktthemas sollen die Schülerinnen
und Schüler zeigen, dass sie ein selbstständig vorbereitetes
Thema strukturiert, verständlich und anschaulich darstellen
und erläutern können.
Inhaltliche Gestaltung
Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Auswahl
und Ausarbeitung ihrer
Präsentationsthemen beraten werden (darunter ist keine Endkorrektur
zu verstehen).
Das Schwerpunktthema wird vom Schüler / von der Schülerin
im Einvernehmen mit der unterrichtenden Fachlehrkraft gewählt.
Die Inhalte können aus dem Erfahrungs- und Interessenbereich
der Schülerinnen und Schüler sowie aus Unterrichtsthemen
der vorangegangenen Klassenstufen entnommen werden.
In der Prüfung präsentiert der Schüler /die Schülerin
das Schwerpunktthema in der Regel in zusammenhängender Rede.
Ein Gespräch über diese Präsentation ermöglicht
Rückfragen (z.B. persönlicher Bezug, Hilfsmittel, Arbeitsprozess)
und eine Vertiefung des Themas.
2.2 Hörverstehen
Ziele
Beim Hörverstehen werden überwiegend die rezeptiven
Fähigkeiten der
Schülerinnen und Schüler anhand authentischer Hörtexte
überprüft. Erwartet wird eine mündliche sprachliche
Reaktion, die lediglich das Verständnis nachweist.
Inhaltliche Gestaltung
Die Hörtexte sind kurze Ausschnitte aus Alltagssituationen
(Durchsage, Reportage, Telefongespräch, Interview usw.),
mit denen die Schülerinnen und Schüler in der Zielsprache
konfrontiert werden.
Die Darbietung der Hörtexte erfolgt über moderne Informationsmedien.
Der Hörtext wird nicht wiederholt.
Die Schülerinnen und Schüler können sich Notizen
machen, sie bekommen aber keine schriftlichen Arbeitsaufgaben.
2.3 Kommunikative und situative Aufgabenformen
Ziele
Bei kommunikativen und situativen Aufgabenformen steht die freie
Sprachproduktion im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler
zeigen, dass sie in der Fremdsprache spontan und situationsbezogen
agieren und reagieren können.
3. Bewertung
3.1 Gewichtung der EuroKom-Prüfung
Die EuroKom-Prüfung wird zusätzlich zu den 4 obligatorischen
Klassenarbeiten und der mündlichen Bewertung von Schülerleistungen
in Klasse 10 durchgeführt undzählt wie zwei Klassenarbeiten.
3.2 Bewertung der Leistung in der EuroKom-Prüfung
Die drei Teile der EuroKom-Prüfung (Präsentation eines
selbstgewählten Themas inder Fremdsprache, Hörverstehen
und kommunikative-situative Aufgaben) werdengemäß des
Kriterienkataloges mit Punkten bewertet.
Die Endnote errechnet sich nach folgender Tabelle:
| Punkte |
Note |
Punkte |
Note |
Punkte |
Note |
| 25 |
1,0 |
16,5 |
2,7 |
8 |
4,4 |
| 24,5 |
1,1 |
16 |
2,8 |
7,5 |
4,5 |
| 24 |
1,2 |
15,5 |
2,9 |
7 |
4,6 |
| 23,5 |
1,3 |
15 |
3,0 |
6,5 |
4,7 |
| 23 |
1,4 |
14,5 |
3,1 |
6 |
4,8 |
| 22,5 |
1,5 |
14 |
3,2 |
5,5 |
4,9 |
| 22 |
1,6 |
13,5 |
3,3 |
5 |
5,0 |
| 21,5 |
1,7 |
13 |
3,4 |
4,5 |
5,1 |
| 21 |
1,8 |
12,5 |
3,5 |
4 |
5,2 |
| 20,5 |
1,9 |
12 |
3,6 |
3,5 |
5,3 |
| 20 |
2,0 |
11,5 |
3,7 |
3 |
5,4 |
| 19,5 |
2,1 |
11 |
3,8 |
2,5 |
5,5 |
| 19 |
2,2 |
10,5 |
3,9 |
2 |
5,6 |
| 18,5 |
2,3 |
10 |
4,0 |
1,5 |
5,7 |
| 18 |
2,4 |
9,5 |
4,1 |
1 |
5,8 |
| 17,5 |
2,5 |
9 |
4,2 |
0,5 |
5,9 |
| 17 |
2,6 |
8,5 |
4,3 |
0 |
6,0 |
3.3 Kriterienkatalog für die EuroKom-Prüfung
1) Präsentation des Schwerpunktthemas (10P)
a) Inhalt und Darstellung
5P
Thema sehr umfassend und ausführlich bearbeitet, vorbildlich
strukturiert,
sehr hohe Informationsdichte, sehr anschaulich präsentiert,
effektiver Medieneinsatz
4P
Thema umfassend bearbeitet, hohe Informationsmenge, klar strukturiert,
hohe Informationsdichte, verständnisunterstützender
Medieneinsatz
3P
Thema auf wesentliche Aspekte begrenzt, genügend Information,
erkennbare Struktur,
Medien unterstützen teilweise das Verständnis
2P
erkennbare Kenntnislücken, wenig informativ, wenig Anschauungsmaterial,
Medien nicht verständnisunterstützend genutzt
1P
gravierende Mängel in der Bearbeitung des Themas, kaum informativ,
Medien sind isoliert und ohne Funktion
0P
keine erkennbare Vorbereitung, Schweigen,
unverständliche/zusammenhanglose
Äußerungen, kein Anschauungsmaterial
b) Sprache, Auftreten und Reaktion auf
Fragen
5P
spricht sehr flüssig, nahezu fehlerlos und frei, reagiert
souverän auf
Fragen, tritt sehr sicher auf
4P
spricht flüssig mit leichten Fehlern, trägt mit Hilfe
von Stichwörtern
frei vor, reagiert gut auf Fragen, tritt sicher auf
3P
spricht mit gelegentlichen Unterbrechungen, macht häufig
Fehler, trägt
in Satzfragmenten vor, beantwortet Fragen zufriedenstellend, reagiert
teilweise unsicher
2P
spricht stockend, macht elementare sprachliche Fehler, gibt Text
auswendig wieder,
kann auf Fragen nur schwer reagieren, ist unsicher im
Auftreten
1P
spricht bruchstückhaft, macht gravierende Fehler, liest einen
vorformulierten
Text ab, reagiert schlecht auf Fragen, zeigt starke Unsicherheiten
im Auftreten
0P
schweigt oder spricht unverständlich, reagiert nicht auf
Fragen
2) Hörverstehen (5P)
5P Die
Schülerin / der Schüler hat die Hör-Situation ...
vollständig erfasst.
4P
... weitgehend erfasst.
3P
... in großen Teilen erfasst.
2P
... teilweise erfasst.
1P
... lückenhaft erfasst.
0P
... gar nicht erfasst.
3) Kommunikative und situative Aufgaben (10P)
a) Situationserfassung, Rollenidentifikation,
Reaktion
5P
kann komplexe Situationen schnell erfassen, reagiert souverän,
kann das Gespräch
mitgestalten, geht auf den Gesprächspartner ein, identifiziert
sich mit der Rolle
4P
kann komplexe Situationen erfassen, reagiert angemessen und sicher,
trägt zur Aufrechterhaltung des Gesprächs bei, angemessene
Rollenidentifikation
3P
kann eine begrenzte Anzahl von Situationen erfassen, reagiert
zufriedenstellend, reagiert
auf Fragen angemessen
2P
besitzt elementare Verständnismöglichkeiten, benötigt
Hilfen bei der Deutung
von Situationsmerkmalen, hat Schwierigkeiten auf Fragen zu reagieren
1P
kein Bezug zum Gesprächspartner, leistet kaum einen eigenen
Beitrag zum Gespräch,
kann dem Gespräch schlecht folgen, verwendet angelernte
Redewendungen
0P
keine Verständigung möglich
b) Sprache
5P
hervorragend zu verstehen, nahezu fehlerlos, verfügt über
einen
überdurchschnittlichen
Wortschatz, macht inhaltlich sinnvolle und
zusammenhängende Aussagen,
gebraucht Redemittel, die das Gespräch
mitgestalten
4P
spricht sehr flüssig und zusammenhängend, wenige Fehler
bei Strukturen und Wortschatz,
verfügt über einige Redemittel das Gespräch
zu gestalten
3P
spricht flüssig und verständlich mit einzelnen Fehlern,
verwendet einen angemessenen
Wortschatz mit einzelnen Lücken, ist unsicher bei der
Verwendung von Strukturen, kann dem Gespräch folgen
2P
spricht stockend, aber noch verständlich, verwendet einfache
Strukturen und einfachen Wortschatz,
häufige Fehler bei Strukturen und
Wortwahl, überlässt die Geprächsinitiative dem
Partner
1P spricht
bruchstückhaft, macht gravierende Fehler, die das
Verständnis erschweren,
verwendet einen reduzierten und nicht angemessenen Wortschatz
0P
schweigt oder spricht kaum selbstständig
Bewertungsbogen EuroKom
Name: ___________________________ Klasse: _______ Datum: _________
Teil 1: Schwerpunktthema: ________________________________________
erreichte Punktzahl
0 1 2 3 4 5 Inhalt und Darstellung
(thematische Auseinandersetzung, Informationsmenge,
Strukturierung, Anschaulichkeit durch Medieneinsatz)
0 1 2 3 4 5 Sprache, Auftreten und Reaktion auf Fragen
(monologisches Sprechen, Flüssigkeit, Verständlichkeit,
sprachliche Richtigkeit, Sicherheit)
Teil 2: Hörverstehen: _____________________________________________
erreichte Punktzahl
0 1 2 3 4 5 Erfassen der Hörsituation
Teil 3: Kommunik. u. situative Aufgaben: ____________________________
erreichte Punktzahl
0 1 2 3 4 5 Situationserfassung, Rollenidentifikation, Reaktion
0 1 2 3 4 5 Verständlichkeit, sprachliche Richtigkeit
Höchstpunktzahl: 25 Gesamtpunktzahl:
________
______________________________________________ Note: ________
Unterschrift: verantwortliche Fachlehrkräfte
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