Kollegium
Schulleitung
Eltern u. Förderer
     
Übersichtlaufendes Schuljahr
     

Die Matern-Feuerbacher-Realschule zu Beginn der Bildungsplanreform 2004/2005

Einführung
Unser Weg zum Bildungsplan 2004
Die Kontingentstundentafel
Themenorientierte Projekte
Technisches Arbeiten (TA)
Wirtschaften – Verwalten – Recht (WVR)
Soziales Engagement (SE)
Berufsorientierung an der Realschule (BORS)
Informationstechnologie (IT)
Neigungsgruppen Sport
Atelier
Organisatorische Ankerpunkte
Arbeitsgemeinschaften

Einführung
Im Rahmen der Vorbereitung auf die neuen Bildungspläne, die zu Beginn des Schuljahres 2004/05 an allen Realschulen in Baden-Württemberg in Kraft treten, haben wir im vergangenen Schuljahr u.a. die folgenden Module erprobt:
Erprobungsschwerpunkte:
1. Kontingentstundentafel in 5 und 6
2. Qualitätssicherung
3. Fächerverbünde NWA (naturwissenschaftliches Arbeiten) und EWG (Erdkunde- Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde)
4. Bildungsstandards Englisch in 6/8 und 10 (EUROKOM-Überprüfung)
5. Themenorientierte Projekte (Technisches Arbeiten in 5 und 6, Soziales Engagement in Klasse 8, WVR und BORS in Klasse 9)
6. Veränderung der Organisationsstrukturen.
Auf diesen Seiten wollen wird unsere Arbeit vorstellen und die Entwicklung dokumentieren.
Gerne weisen wir auch auf weitere, bereits von anderen Erprobungsschulen veröffentlichte Ergebnisse hin.
www.leu.bw.schule.de
Die Bildungsstandards finden Sie unter www.bildungsstandards-bw.de .
Weiterführende Informationen auch zur Schulart „Realschule“:
www.realschule-bw.de

Unser Weg zum Bildungsplan 2004
Die Profilbildung der Realschulen ist in vollem Gang und auf den nächsten Seiten können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wie sich die Matern-Feuerbacher-Realschule für die kommenden Aufgaben gewappnet hat. Dieser Prozess wird wohl nie ein abgeschlossenes Ganzes sein, vielmehr untersteht gerade dieses Suchen nach einer solchen Ausprägung einer stetigen Veränderung, da andere Ideen entwickelt werden, die dann ein weiteres Mosaiksteinchen in der Schulprogrammarbeit bilden.
Selbstverständlich liegt eine „lange Straße“ vor uns, doch wir wollen unseren Auftrag immer in diesem Sinne sehen: Die Schule ist für die jungen Menschen da, die meist voller Energie, voller Spontaneität, Phantasie und Ungeduld stecken. Deshalb kann auch das, was die Jungen und Mädchen in der Schule begegnet, nichts Festes, Abgeschlossenes, genau Definiertes und Rezeptartiges sein, sondern dieses Profil wird und muss etwas Offenes darstellen, etwas das das Schulleben bunter, lebendiger und interessanter macht.

Unser Fahrplan zum Bildungsplan 2004 sah wie folgt aus:

Schuljahr 2001/02 März 2002
Veröffentlichung der Bildungsstandards im Internet unter www.bildungsstandards-bw.de

Schuljahr 2002/03 September 2002
Start der Bestandsaufnahme der unterrichtlichen wie außerunterrichtlichen Aktivitäten an der Schule. Ein 5-Säulen-Modell entsteht, welches den Ist-Zustand der Schule dokumentiert und die Vorstellungen des Gesamtkollegiums mit einbezieht.

Säule: Unterricht
Die Mitglieder der Gruppe wollen bereits praktizierte Methoden zunächst für die Klassenstufen 5 und 6 in eine schriftliche Form bringen und interessierten Kolleginnen und Kollegen nahe bringen mit dem Ziel, langfristig ein Methodencurriculum für die MFR zu erstellen: Lernkanaltest (Fr. Schopfer), Heftführung (Fr. Mollner, Hr. Schopfer), Arbeitsplatzgestaltung (Fr. Mollner), Klassenarbeitsvorbereitung (Fr. Grimm), Zusammenarbeiten - individuelles Arbeiten (Hr. Schopfer), Hausaufgabenorganisation (Hr. Lebherz), Lernplakate und andere Lernhilfen (Fr. Mollner, Fr. Schopfer).

Säule: Schule und Umgebung
Die Kolleginnen und Kollegen fassen den Bau eines Backhauses als WVR-Projekt ins Auge. Der Pausenhof soll neue Sitzgelegenheiten und eine Boulebahn erhalten (konnte inzwischen abgeschlossen werden).

Säule: Schule "er"leben
Diese Gruppe will die Einrichtung einer Schüler-Lehrer-Begegnungsstätte im Raum 131 in Angriff nehmen: Für offene Fragen wie Statik der angrenzenden Terrasse und die Finanzierung werden bis zum Ende des Schuljahres Antworten gefunden. Ein SMV-Raum ist in den ersten Ferientagen des letzten Schuljahres entstanden. Die Schülerinnen und Schüler werden diesen noch gestalten.

Säule: Außerschulische Lernorte
Die Kolleginnen und Kollegen werden
die Daten bewährter Ausflugsziele und Studienfahrten in einem Ordner sammeln und bis Ostern dem Kollegium verfügbar machen.


Säule: Computer und andere Medien

Die Anschaffung eines Smartboards ist abgeschlossen; die Kosten sind durch den Landeszuschuss (Verbesserung der Medienausstattung an Schulen) abgesichert. Außerdem wurde im ehemaligen Computerraum ein Lehrerarbeitszimmer eingerichtet: Leistungsfähige Computer mit Zusatzgeräten wie Scanner, Farbdrucker, Anschlussmöglichkeiten für Digitalcameras, etc. helfen dann den Kolleginnen und Kollegen, ihre Arbeit effektiver zu gestalten.


Schuljahr 2002/03
Schulinterne Lehrerfortbildung – Teilnahme eines großen Teils des Kollegium an von Lehrern für Lehrern gestalteten Nachmittagen.
Themenbereich 1: Sinnerfassendes Lesen
Themenbereich 2: Lerntypentest und Projekt „Lernen lernen“
Diese Reihe soll in diesem Schuljahr fortgesetzt werden.

Schuljahr 2002/03 Juni 2003
Bewerbung als Schulversuchsschule zur Umsetzung des Bildungsplans 2004 wird in der Gesamtlehrerkonferenz sowie in der Schulkonferenz einstimmig beschlossen. Es wird ein Lehrerteam gebildet, das sich mit den Erprobungsschwerpunkten auseinandersetzen wird.
Schuljahr 2002/03 Juni/Juli 2003
Festlegung der Erprobungsschwerpunkte durch das Lehrerteam, Bekanntgabe der Entscheidungskriterien im Gesamtkollegium
Einstieg in die Arbeit mit der Kontingentstundentafel
Schuljahr 2003/04 September 2003
· Einführung der Kontingentstundentafel in Klasse 5 und 6
· Einführung EWG in Klasse 5 und 6
· Einführung NWA in Klasse 5 und 6
· IT integriert im Fach Deutsch der Klassen 5 und 6
· Kürzung von ITG in 7 und 8 um eine Stunde
· Neue Arbeitsformen in Ateliers der Klasse 5 und 6
· Ausweitung der Lehrerteams in den Klassen auf drei Personen mit möglichst vielen   Unterrichtsstunden
Pädagogischer Tag im Haus der Kinderkirche Beilstein am 20.10.2003
Thema: Wie entwickeln wir unser Schulcurriculum?

09.10.2003 Staatliches Schulamt Ludwigsburg - Dienstbesprechung aller Erprobungsschulen (Besigheim, Steinheim, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Vaihingen/Enz, Großbottwar) zur Planung eines Informationstages innerhalb des SSA Ludwigsburg
20.10.2003  Pädagogischer Tag im Haus der Kinderkirche BeilsteinThema: Wie entwickeln wir ein Schulcurriculum?
19.11.2003 Regionale Expertenrunde am SSA Ludwigsburg - Treffen der Schulleitungen der Erprobungsschulen und der Pädagogischen Berater
10.12.2003 Dienstbesprechung der Realschulen im Staatlichen Schulamt Ludwigsburg
Januar 2004 Dienstbesprechung zur Bildung einer Steuergruppe 
Januar 2004 Verschiedene Fachleiter-Fortbildungen auf Schulamtsebene 
Februar 2004  Gesamtlehrerkonferenz unter der Fragestellung: „Merkmale guten Unterrichts“ – Unterrichtsentwicklung als wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen SchulentwicklungFachkonferenzen zur Erstellung der Kontingentstundentafel
Februar 2004      Verschiedene Steuergruppensitzungen, unter anderem zum Thema: „Wie gehen wir mit nicht ausreichenden Schülerleistungen künftig um?“
Sitzung der Kreativgruppe der Schule
Konstituierende Sitzung der neu gewählten Vorstandschaft des Fördervereins
Planungen für das 40jährige Schuljubiläum im Kalenderjahr 2004 Schuljahr 2003/04
März 2004
Tag der offenen Tür für die Grundschüler und –schülerinnen der umliegenden Gemeinden
April 2004 Gremium aus Schülern, Eltern und Lehrern berät, diskutiert und formuliert eine neue Schul- und Hausordnung
Mai/Juni 2004   Verabschiedung der Kontingentstundentafel
Beschluss durch GLK und Schulkonferenz der neuen Schul- und Hausordnung mit Schulvereinbarung

Zustimmung des Elternbeirats zur Schulprogrammarbeit auf der Grundlage des ABC

Die Kontingentstundentafel
Die bisherige Stundentafel mit fest vorgeschriebenen Stundenzahlen für jede Klassenstufe wird mit dem neuen Bildungsplan ab dem Schuljahr 2004/05 durch die Kontingentstundentafel abgelöst. Kernelemente der Kontingentstundentafel sind:
Es ist für jedes Fach nur die Gesamtstundenzahl für alle 6 Realschuljahre vorgegeben. Die Verteilung der Stunden auf die einzelnen Schuljahre bestimmt jede Schule selbst. Die Gesamtstundenzahl beträgt wie bisher auch 179 Stunden.
Die Fächerverbünde EWG (Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde) sowie NWA (Chemie, Biologie, Physik mit Anteilen von Technik) werden neu gebildet.
Verbindliche "Themenorientierte Projekte", wie Technisches Arbeiten, Soziales Engagement, Wirtschaften-Verwalten-Recht und Berufsorientierung, die aus dem Stundenkontingent aller Fächer bestritten werden, streben projektartiges Arbeiten an.
Informationstechnologie wird in den Fächern integriert unterrichtet.
Die Kontingentstundentafel im Überblick:

Unterrichtsfach Stundenpool
 
Klassen
5 - 10
I. Pflichtbereich
Religionslehre / Ethik (1)
11
Deutsch
26
Englisch/Französisch
23
Mathematik
24
Geschichte
8
Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde (EWG)
15
Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA): Biologie, Chemie, Physik
24
Künstlerischer Bereich: Musik + Bildende Kunst
19
Sport
17
Informationstechnologie (IT) (3)
(12)
II. Wahlpflichtbereich ab Klasse 7
Themenorientiertes Projekt
'Wirtschaften Verwalten und Recht' (TOP WVR) (2)
(3)
'Technisches Arbeiten'
'Soziales Engagement'
'Berufsorientierung in der Realschule (BORS)'
Technik
12
Mensch und Umwelt
12
Französisch/Englisch (4)
12 (18)
 
179
Besondere pädagogische Schwerpunkte: Für die Klassen 5 und 6 zusammen vier Poolstunden
(1) Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen 5 Stunden
(2) In einer der Klassenstufen 7-10 wird das themenorientierte Projekt (TOP WVR) mit bis zu 3 Jahreswochenstunden aus den beteiligten Fächern unterrichtet.
(3) Informationstechnologie wird integrativ in den Fächern unterrichtet.
(4) In Klassen 5 und 6 werden 6 Stunden für den Brückenkurs Französisch verwendet zur Wahl für Schülerinnen und Schüler mit Grundschulfranzösisch.

 

Themenorientierte Projekte

Technisches Arbeiten (TA)
Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
In dem Themenorientierten Projekt Technisches Arbeiten erleben die Schülerinnen und Schüler bei der Herstellung eigener Gegenstände die Freude am praktischen Arbeiten. Sie begegnen beim Umgang mit verschiedenen Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und elektrotechnischen Bauteilen elementaren technischen Sachverhalten.
Die Schülerinnen und Schüler werden durch das Themenorientierte Projekt Technisches Arbeiten in die Grundzüge des projektorientierten Arbeitens eingeführt. Dabei erwerben sie Kompetenzen, auf die bei der Arbeit in Projekten in den höheren Klassenstufen aufgebaut werden kann.
Kompetenzen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler können
· technische Gegenstände planen, herstellen und bewerten, darunter einen   einfachen technischen Gegenstand
· aus dem Bereich „Transport und Verkehr (Fahren, Schwimmen, Fliegen)“
· den Werkstoff Holz bearbeiten
· mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen sicher umgehen
· verschiedene Verbindungstechniken angehen
· mit elektrischem Strom (einfacher Stromkreis) und elektrotechnischen Bauteilen   sicher umgehen
· einfache Wartungs- und Reparaturarbeiten an einem Fahrrad durchführen
· ein Produkt aus Textilien und anderen Werkstoffen planen, herstellen und bewerten
· Textilien mit der Nähmaschine verarbeiten
· eigene Lösungsideen entwickeln

Wirtschaften – Verwalten – Recht (WVR)
Dieses themenorientierte Projekt ist an unserer Schule so angelegt, dass sich jede Schülergruppe, in der Regel eine Klasse, ein Thema selbst festlegt, die Voraussetzungen und die Realisierbarkeit prüft, das Ziel beschreibt und schließlich Schulleitung, Eltern, Fachlehrerinnen und Fachlehrer, gegebenenfalls auch außerschulische Partner informiert.

Ziele von WVR
Lernen durch Praxisnähe - Von den Absolventen der Realschulen werden in einer immer komplexer werdenden Welt neben dem fundierten Fachwissen zunehmend soziale, methodische und personale Kompetenzen erwartet. Die Förderung dieser Kompetenzen ist das Anliegen von WVR. In der Durchführung der themenorientierten Projekte sollen die Schüler Kenntnisse wirtschaftlicher, rechtlicher und verwaltungstechnischer Zusammenhänge, verbunden mit einer Stärkung der Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit erwerben. Zudem soll ihre Verantwortungsfähigkeit, ihre Selbstständigkeit, ihr Leistungswille und das problemlösende Denken gefördert werden.
Im Mittelpunkt der Lernfelder und der Lernmethoden von WVR steht nicht die Vermittlung von theoretischen Zusammenhängen, sondem die unmittelbare praxis- und anwendungsnahe Erfahrung von wirtschaftlichen, verwaltungstechnischen und rechtlichen Problemstellungen.
Änderung der Verwaltungsvorschrift über Zeugnisse, Halbjahresinformationen und Schulbericht (KuU vom 1.12.2000, Seite 338):
8.5. In der Realschule werden die Leistungen der Schülerin oder des Schülers in dem Themenorientierten Projekt Wirtschaften, Verwalten und Recht verbal beschrieben und mit einer eigenen Gesamtnote bewertet. Hierzu kann auch ein Beiblatt zum Zeugnis verwendet werden.
Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung der Verordnung über die Stundentafel der Realschule (KuU.) vom 1.3.2001): § 3 Themenorientiertes Projekt Wirtschaften, Verwalten und Recht.
Für alle Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an einem Themenorientierten Projekt Wirtschaften, Verwalten und Recht verbindlich, das innerhalb eines Schuljahres in den Klassen 7, 8, 9 oder 10 durchgeführt wird, fächerverbindend sein kann und einen Umfang von bis zu zwei Jahreswochenstunden umfasst, die aus dem Stundenvolumen der beteiligten Fächer entnommen werden. Die Klassenkonferenz entscheidet im Rahmen von Satz 1 über die Durchführung des Projekts in der jeweiligen Klassenstufe, über den zeitlichen Umfang und über die beteiligten Fächer. Die Schulleiterin oder der Schulleiter koordiniert die Entscheidung in den einzelnen Klassenkonferenzen.

Leistungsmessung und Testate
Eine eigene Note für WVR - Durch die Notenbildungsverordnung wird geregelt, dass die in TOP WVR erbrachten Leistungen eine eigene Wertschätzung erhalten. Die verbale Beurteilung wird durch eine Note für das Projekt ergänzt. Beides kann auf einem Beiblatt zum Zeugnis dokumentiert werden und für die Schülerin bzw. den Schüler einen zusätzlichen Qualifikationsnachweis darstellen. Die Note ist nicht versetzungswirksam. Sie soll vor allem die besonders engagierten Schülerinnen und Schüler "belohnen". Sie erhalten eine positive Rückmeldung für ihre Leistung.
Notengebung bei TOP WVR - Die Fachkompetenz einer Schülerin bzw. eines Schülers kann innerhalb eines Themenorientierten Projekts "Wirtschaften, Verwalten und Recht" als Leistungsnachweis in den am Projekt beteiligten Fächern berücksichtigt werden (Fachnoten). So ist es z.B. möglich, die Projektpräsentation im Fach Deutsch zu berücksichtigen. Diese "neue Form der Leistungsmessung" kann sogar den Stellenwert einer Klassenarbeit in einem Kernfach haben. Aus dem Themenorientierten Projekt kann aber auch eine Jahresarbeit, z. B. in Natur und Technik, in Mensch und Umwelt oder in einem anderen Fach erwachsen. In TOP WVR werden auch Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Personalkompetenz bewertet. Um diese beobachten und bewerten zu können, sollten ein Kriterienraster erarbeitet und auf seine Alltagstauglichkeit überprüft werden. Es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, bei der Erstellung dieses Rasters die Klasse zu beteiligen.
Die WVR – Projekte der Matern-Feuerbacher-Realschule ab dem Schuljahr 2003/2003 (Näheres unter Schulleitung-Presse)

Bottwaqua – Gewässergüteuntersuchungen der Bottwar
Kaiak – Karten in allen Klassenzimmern
Schulmöbel – Wir kümmern uns um die Gestaltung der Klassenzimmer
Schuljahreskalender – Mit Schülerbildern durch das Jahr
Radwegenetz Großbottwar – Attraktive Freizeitbeschäftigung im Bottwartal
Getränkeautomat – Für den kleinen Durst im Schulzentrum
Openair-Kino 2004 – drei wunderschöne Kinonächte an der MFR

Soziales Engagement
Hier verweisen wir gerne auf das im Schuljahr 2002/2003 erstmal durchgeführte Projekt hin, das sowohl unter „Kollegium“ – „Projekte“, als auch im Downloadbereich zu finden ist.

Berufsorientierung
Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
Die Berufsorientierung nimmt in der Realschule eine zentrale Funktion auf dem Weg zur Berufswahlreife der Schülerinnen und Schüler ein. Projektorientierte Arbeitsformen fordern und fördern neben den fachlichen Kompetenzen die für diesen Prozess unerlässlichen sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen in besonderer Weise.
An der Schule vor Ort werden in den schulischen Gremien und in Arbeitsgruppen die schulspezifischen Grundsätze, die spezifische BORS-Konzeption, Zuständigkeiten und Zeitfenster für die Jahresplanung festgelegt.
Das Einbeziehen der Eltern, der Arbeitsverwaltung, außerschulischer Partner, wie auch der Kontakt zu ehemaligen Realschülerinnen und Realschüler öffnet das Thema und schafft Raum für selbstständige Kontaktaufnahmen, Erkundungen und Befragungen.
Die Lehrkräfte sind regelmäßig im Dialog mit außerschulischen Experten aus Betrieben, Behörden und den auf der Realschule aufbauenden Schulen.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den gesamten Prozess der Berufsorientierung in einer individuellen Projektmappe. Sie reflektieren ihre Projektphasen, ihre beruflichen Ziele und Vorstellungen vor dem Hintergrund der erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen.
Kompetenzen und Inhalte
· Gesichtspunkte bei der Berufswahl
· Bildungswege in Baden-Württemberg
· Das Berufsausbildungsverhältnis
· Die Betriebs- und Arbeitsplatzerkundung
· Die Berufswelt im Wandel
· Bewerbung konkret

Informationstechnologie
Ohne Zweifel sind Kenntnisse in der Informationstechnik eine von vielen Voraussetzungen zur Bewältigung der beruflichen und privaten Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler.
Nach dem noch gültigen Lehrplan beginnt der Unterricht in diesem Fach in Klasse 7 mit Textverarbeitung, wird fortgeführt in Klasse 8 mit Tabellenkalkulation. An unserer Schule stellten wir bereits vor einigen Jahren fest, dass ITG-Unterricht (Informationstechnische Grundbildung) in diesen Klassenstufen eigentlich zu spät ist, dass immer mehr Kinder bereits ungeordnete Vorkenntnisse besitzen bzw. der Vorsprung zu Kindern ohne Kenntnisse immer größer wird.
Dem durch den Bildungsplan angestrebten Einsatz der neuen Medien in den Fächern wird bei uns so Rechnung getragen, dass bereits die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 eine Einführung in den Computerraum und damit in die Anwendung erhalten. In einem Lernzimmer stehen außerdem noch vier weitere PC den Schülern zur Verfügung, so dass auch hier ein Weiterarbeiten ermöglicht wird, bzw. die Schüler an Lernprogrammen selbstständig üben können.

Zusatzangebot
Über die luxemburgische Firma ats bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern einen Computerkurs zu Beginn des Schuljahres an, mit dem Ziel, die Computertastatur mit 10-Fingern zu erfassen.
Verlauf des Kurses für die Klassen 5
Nach einer Einführung in die Arbeit mit den Geräten in unserem vernetzten Computerraum (Login, Start, Beenden, Rechte und Pflichten) beginnt der Kurs mit dem Entwurf eines Steckbriefes, dem Anlegen eines eigenen Ordners, dem korrekten Abspeichern des Steckbriefes in diesen Ordner, dem korrekten Abspeichern des eigenen Photos, das mit der Digitalkamera aufgenommen wurde.

Im Anschluss an diese erste Eingewöhnungsphase wird dann der Deutschunterricht integriert.
Beispiele folgen!

Neigungsgruppen Sport
Im Fachbereich Sport wird ab dem Schuljahr 2004/2005 in der Klassenstufe 9 in Neigungsgruppen unterrichtet. In vier Quartalen über das Schuljahr verteilt hatten die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen den Individualsportarten Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen, den Mannschaftssportarten Fußball, Handball, Basketball und Volleyball sowie den Zusatzangeboten Klettern, Skifahren, Mountainbiken und Kleine Spiele. Verpflichtend für alle war das Angebot „Fintess“.

Atelier
Der Atelierunterricht soll verschiedene Aspekte, die nicht nur die Fachlichkeit sehen, sondern Kompetenzen über die Fachgrenzen hinaus fördern, beinhalten. Hierbei ist im Besonderen zu erwähnen:
· Das Arbeiten im Team und die damit verbundene soziale Kompetenz
· Die Förderung der Sprach- und Präsentationskompetenz
· sowie die Förderung der Ausdauer, Konzentration, Selbstständigkeit und Kreativität

Atelierunterricht sieht zum einen den Naturwissenschaftlichen Schwerpunkt (Naturphänomene und Schulgarten), beinhaltet aber auch den Bereich der
Lernkompetenz (Lernen lernen), fördert die Bewegung (Erlebnispädagogik), richtet sich an Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten oder fördert gute Schüler (Stützen und Fördern), bietet Einblicke in andere Fachbereiche (Hauswirtschaft - Mensch und Umwelt oder Sprachen)

Die Ziele des Atelierunterrichts:
· Neugier und Interesse wecken; die Schülerinnen und Schüler altersangemessen an   eine Forscher- und Expertenkomptenz heranführen
· Beobachtungen anstellen; Vermutungen äußern; untersuchen und experimentieren;   nach Erklärungen suchen für die Vermutungen und Beobachtungen
· Schüler erklären und präsentieren ihre Erkenntnisse anderen Kindern und lernen   darüber zu diskutieren.
· Nicht irgendwelche Gegenstände des Unterrichts, sondern logisch aufeinander   aufbauende Schlüsselqualifikationen und Grundkompetenzen fördern.
· Lernleistung im Sinn eines erweiterten Lernbegriffs anregen
  (fachlich-inhaltlich, methodisch-strategisch, sozial-kommunikativ, persönlich)

Diese Kompetenzfelder geben den inhaltlichen Rahmen des Atelierunterrichts vor:
· Entwickeln und verändern
· Zusammen leben - voneinander lernen
· Raum und Zeit erleben und gestalten
· Sich informieren, verständigen, verstehen
· Suchen und entdecken
· Staunen, schützen, erhalten
· Forschen, experimentieren, dokumentieren
· Entdecken, entwerfen, bauen
· Vergleichen, bewusst machen
Atelierunterricht – ein lebensnaher praxisorientierter Unterricht, der Fragen des Lebens aufgreift, Entdeckerfreude weckt und erhält, Philosophieren und Nachdenken über die Welt zulässt, eigene Konstruktionen und Erfindungen ermöglicht.

Organisatorische Ankerpunkte
· Parallelisierung – alle Ateliers finden zur selben Zeit statt, d.h. die Stunde pro   Woche ist festgelegt
· Das Gewinnen von zusätzlichen Kräften (Eltern, Ehemalige, Studenten, Vereine...)   öffnet die Schule nach außen
· Ein gemeinsamer Rahmenplan für alle sorgt für Transparenz
· Das Arbeiten in klassenübergreifenden ev. auch jahrgangsübergreifenden Gruppen
· Leistungsmessung und Zertifizierung (kommentierte Note als Zeugnisbeiblatt)
· Beobachtungsbogen pro Atelier und Schüler
· Prozess- und Produktbeurteilung
· Individuelle und gemeinsame Notenfindung aller Lehrer

Methodentraining
Im Hinblick auf die Abschlussprüfung und die anstehende Berufsorientierung möchten wir allen Neuntklässlern ein zusätzliches Angebot machen, in dem das Selbstwertgefühl durch gezieltes Kommunikations – und Methodentraining gefördert werden soll. An insgesamt 6 Nachmittagen während des gesamten Schuljahres sollen unter anderem folgende Programmpunkte absolviert
werden:
Einübung von Gesprächstechniken und Methodentraining (nach Klippert)
Entspannungsübungen und Techniken zum Angstabbau
Bewerbertraining mit Rollenspielen, Vorstellungsgespräche
Workshop „Planspiel Bewerbung und Einstellungstest“ (DAK)
Bewerbungsstrategien und Einstellungskriterien
Erlebnispädagogische Übungen zur Förderung der Teamfähigkeit
Einübung unterschiedlicher Präsentationstechniken
Videoaufzeichnungen mit Auswertungen zu Vorstellungsgesprächen

Arbeitsgemeinschaften
Den außerunterrichtlichen Bereich stärken und damit die Schülerinnen und Schüler über den Pflichtunterricht hinaus an die Schule zu binden, sich in und an der Schule wohl zu fühlen, ist ein wesentlicher Aspekt der angebotenen Arbeitsgemeinschaften. Zudem gelingt in diesem freien Bereich auch die Vernetzung zum Pflichtunterricht, da gerade bei den Arbeitsgemeinschaften wesentliche Werte eingeübt und verlangt werden.
Hier sind wir dankbar, dass diesen Bereich auch Eltern oder außerschulische Partner bereichern und so Schritt für Schritt ein breites Spektrum an interessanten Angeboten geschaffen werden kann.
Im Schuljahr 2003/2004 können wir anbieten:
- Schach
- Golf
- Kunst
- Communication practice
- Raumausstattung
- Ausstellungen im Schulhaus

Unser Weg zum
Bildungsplan 2004
























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